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Events

Das nächste Projekttreffen wird am 7. Oktober 2026 in Weingarten, Deutschland stattfinden. 

Im Sommer 2026 fanden zwei Veranstaltungen statt, die zentralen Multiplikator-Events des Critical-Making-Projekts, und brachten den Critical-Making-Ansatz in eine breitere Community aus Lehrkräften, Science Communicators und Forschenden. Vom 27. bis zum 29. Mai nahmen die internationalen Partner an der 13th International Conference on Physics Teaching in Engineering Education (PTEE 2026) an der Warsaw University of Technology teil. Vom 2. bis zum 4. Juni setzten sie ihre Disseminationsarbeit auf der Ecsite-Konferenz in Göteborg, Schweden, fort – einem der wichtigsten europäischen Treffpunkte für Science Center und Museen.

Auf beiden Konferenzen veranstalteten die Partner gemeinsam den praxisorientierten Workshop „Bekämpfung von Desinformation durch Makerspaces im MINT-Bereich“ und luden die Teilnehmenden dazu ein, „Critical Making“ hautnah zu erleben und zu diskutieren, wie Making genutzt werden kann, um die kritische Auseinandersetzung mit Nachhaltigkeit, Wissenschaft und gesellschaftlichen Themen zu fördern. 

In den Workshops standen verschiedene Stationen und Maker-Aktivitäten zur Verfügung, die sich mit der Frage beschäftigten: Wie könnte die Stadt der Zukunft aussehen? Die Teilnehmenden beschäftigten sich beispielsweise mit intelligenten Gebäuden mit LEGO SPIKE, einer Peltier-Zelle, die Wärme in Bewegung umwandelt, micro:bit-Sensoren, die die verborgenen Daten einer Stadt erfassen, sowie dem Thema Lichtverschmutzung, das die Teilnehmenden dazu einlud, mit Arduino-gesteuerten, sensorgestützten Straßenlaternen und Ampeln zu experimentieren, um zu erkunden, wie intelligentere Beleuchtung und der gezielte Einsatz von Sensoren das Himmelsleuchten reduzieren, Energie sparen und nachtaktive Ökosysteme schützen können. An einer weiteren Station wurden die Teilnehmenden in die Robotik und KI-gestützte Navigation als Teil zukunftsorientierter, nachhaltiger Städte eingeführt. 

Durch gemeinsames Experimentieren und Reflektieren diskutierten die Teilnehmenden die Stadt der Zukunft nicht nur in der Theorie, sondern testeten konkrete Prototypen, die Gespräche über Energie, Nachhaltigkeit, Verantwortung und Desinformation anstießen. Die beiden Multiplikator-Events lieferten einen wertvollen Beitrag zum Projekt und das positive Feedback von Lehrkräften, Wissenschaftskommunikatoren und Forschern bestätigte das Potenzial von „Critical Making“ als Ansatz, der kreatives Gestalten, kritische Reflexion und kollaborative Problemlösung vereint.

Am 19. und 20. März 2026 fand ein Projekttreffen am Politecnico di Torino in Turin statt. Bei diesem fünften Projekttreffen konzentrierten sich die Partner aus Deutschland, Italien, Schweden und Polen auf den aktuellen Projektstand, die laufende dritte Iteration sowie die Arbeitspakete, die bis zum Projektende Ende des Jahres abgeschlossen werden sollen. Gemeinsam planten sie die bevorstehenden Multiplikatorveranstaltungen in Polen und Schweden sowie die erste Maker-Konferenz, die im Oktober in Weingarten ausgerichtet wird.

Ein besonderes Highlight war der Besuch des neuen Makerspace der Politecnico di Torino, in dem das Team eine Vielzahl spannender Maker-Aktivitäten erkunden konnte. In dieser inspirierenden Umgebung hatten die Teilnehmenden die Möglichkeit, praktische Formate auszuprobieren, darüber zu diskutieren und Ideen schärfen.

Diese zwei Tage in Turin waren geprägt von intensivem Austausch, konkreter Planung und kreativem Ausprobieren – und gaben dem Projekt neuen Schwung für die Abschlussphase.

Am 9. und 10. Oktober 2025 fand an der Technischen Universität Warschau (WUT) ein inspirierendes Projekttreffen statt. Bei diesem vierten Projekttreffen tauschten sich Partner aus Deutschland, Italien, Schweden und Polen über neue Wege aus, um Critical Making als Ansatz für kreatives und gesellschaftlich relevantes Lernen in der Lehrerausbildung und in Studentenseminaren zu verankern.

Ein besonderes Highlight war der Besuch des Copernicus Science Centre – einem Ort, an dem Experimentieren und Reflektieren Hand in Hand gehen – sowie eine Führung durch den WUT Makerspace, wo technische Ideen in greifbare Prototypen umgesetzt werden und kreative Zusammenarbeit gedeiht.

Es waren zwei Tage voller Ideen, Diskussionen und gemeinsamer Planung – die viel Inspiration für die nächste Phase unseres Projekts lieferten.

Am 20. und 21. März 2025 fand ein Projekttreffen im Curiosum der Universität Umeå (Schweden) statt. Dieses inspirierende Science Center bot den idealen Rahmen, um die ersten Iterationen der Lehrkräftefortbildungsszenarien in vier Ländern zu diskutieren, gemeinsam Stärken und Herausforderungen zu reflektieren und die nächste Runde zu planen.

Bei praktischen Aktivitäten konnte das Team erleben, wie „Critical Making“ im Curiosum durch niedrigschwellige Angebote für Schülerinnen und Schüler umgesetzt wird, zum Beispiel: Wie baut man in 45 Minuten einen Roboter? Neben diesen Praxiseinblicken tauschte sich das Team auch zu Managementfragen, Evaluationsinstrumenten und Disseminationsstrategien aus.

Ein Besuch im beeindruckenden, benachbarten Bildmuseet eröffnete neue Perspektiven auf Grundthemen wie Bücher, Bibliotheken, Sprachverlust, kulturelle Gewalt und Widerstand – alles von fundamentaler Bedeutung für die Menschheit.

Natürlich durfte auch das obligatorische schwedische Fika nicht fehlen!

Während nun die nächste Projektphase ansteht, bleibt eine zentrale Frage, an der bereits aktiv gearbeitet wird: Wie kann „Critical Making“ – insbesondere im Kontext von KI im MINT-Bereich gestaltet werden, dass Lernende in die Lage versetzt werden, Desinformation kritisch zu begegnen und verantwortungsvoll mit Wissen umzugehen?

Am 17. und 18. Oktober 2024 fand an der Pädagogischen Hochschule Weingarten das zweite Projekttreffen statt. Während des Treffens diskutierte das Projektteam nicht nur theoretische Konzepte und die Gestaltung der Lehrkräftefortbildungsprogramme, sondern beteiligte sich auch aktiv an praktischen Aktivitäten, darunter ein Besuch in der Wissenswerkstatt in Friedrichshafen sowie im pädagogischen Makerspace, dem CoLiLab, an der PH Weingarten.

Insgesamt bot das Treffen wertvolle Einblicke und praktische Erfahrungen, die die nächsten Projektschritte prägen werden. Während das Team die Lehrkräftefortbildungsprogramme weiterentwickelt und verfeinert, ist es gespannt, wie diese Maßnahmen dazu beitragen werden, Lehrkräfte zu befähigen, kritisches Denken und digitale Kompetenzen im Unterricht zu stärken.

Am 13. und 14. Juni 2024 fand in Turin an der Politecnico di Torino ein Projekttreffen statt. Das Projektteam kam in Präsenz zusammen, diskutierte verschiedene Themen und besuchte Infini.to, das Planetarium von Turin. Es war ein sehr erfolgreiches Treffen.  

OER Publikationen

Die im Rahmen dieses Projekts entwickelten und evaluierten Unterrichtsmaterialien, darunter praxisnahe Tools und Materialien für den Einsatz im Unterricht, sind auf der OER-Plattform Scientix verfügbar. Scientix ist eine europäische Plattform, die die naturwissenschaftliche Bildung (STEM: Science, Technology, Engineering und Mathematics) fördert und unterstützt, indem sie die Zusammenarbeit zwischen Lehrkräften, Forschenden, politischen Entscheidungsträgern und weiteren Bildungsakteuren anregt. Die Plattform wird von der Europäischen Kommission gefördert und bietet einen Raum zum Teilen von Unterrichtsmaterialien, Best-Practice-Beispielen und Forschungsprojekten, um das Lernen im MINT-Bereich europaweit zu stärken.

Durch die Veröffentlichung der Materialien auf Scientix wird sichergestellt, dass sie leicht zugänglich und sinnvoll strukturiert sind, sodass Lehrkräfte sie einfach durchsuchen, herunterladen und im eigenen Unterricht einsetzen können.

Das Critical Making-Projekt sowie alle zugehörigen Materialien finden Sie unter folgendem Link.

Presseberichte

27-04-2024 Schwäbische Zeitung: Link zum Artikel 

Projektflyer

Der Projektflyer enthält in übersichtlicher Form die wichtigsten Informationen zu den Projektzielen, dem Ansatz und den Projektpartnern.